Erlebnisfreizeit im Altmühltal 2010
Donnerstag 8.Juli 7:45 Uhr: 15 verschlafene Gesichter machen sich auf den Weg ins Altmühltal. Nach 6 Stunden Zugfahrt teilt sich die Gruppe. 9 fleißige Fahrradfahrer machen sich mit dem Fahrrad ab Treuchtlingen auf den Weg zum Zeltplatz. 5 Wanderer begeben sich zu Fuß auf den Weg durch den Wald zum Platz. Diese verirrten sich, trotz großer Ortskenntnis. Dann heißt es Zelte aufbauen, sich kennen lernen und erschöpft ins Bett, nein Zelt, fallen lassen. Inzwischen war auch Familie Neumann zu uns gestoßen und mit 6 Betreuern und 13 Jugendlichen waren wir komplett.
Die Freizeit stand ganz im Zeichen des Kletterns und so machten sich Tag für Tag Lutz, Thomas, Patrick und einige mutige Teilnehmer auf den Weg den Fels zu erklimmen. Trotz der Hitze und der sich langsam einstellenden Erschöpfung waren wir dabei sehr erfolgreich und hatten eine Menge Spaß.
Als Ausgleich dazu gab es dann auch mal eine Wasserolympiade, bei welcher es dann bald hieß alle auf die Betreuer, oder Besuche an der Altmühl und im Schwimmbad. Dazu gab es für die „Nichtkletterer“ noch ein Kreativprogramm, bei welchem beispielsweise T-Shirts bemalt und Schmuck gebastelt werden konnte. Einige Grillabende, gemeinsame Spiele sowie gemütliches Zusammensitzen rundeten dann die Tage ab.
Am Montag machten wir uns dann auf mit dem Kanu die Altmühl zu bezwingen. Operation geglückt. Auch wenn wir uns beim Paddeln ermüdeten, hatten alle viel Spaß und erfrischten sich dann auch mal in der Altmühl. Leider fuhr am Mittwochmorgen Familie Neumann wieder heim. Wir anderen gingen Steine klopfen. Dabei kamen einige Fossilien und Versteinerungen zum Vorschein.
Und wie sollte es auch anders sein: nach bestem Wetter zog in der letzten Nacht genau über uns ein Gewitter zusammen.
Auch wenn alle Zelte standhielten, so flüchteten sich doch einige in den Aufenthaltsraum. Nach Aufräumen und Abbauen ging es nun am Donnerstag mit gemischten Gefühlen nach Hause. Nach der 6-stündigen Zugfahrt, auf welcher die Teilnehmer die Betreuer doch noch mal auf Trapp hielten und wir wohl den ganzen Zug unterhielten, kamen wir gegen 20 Uhr in Neustadt an. Wir hatten eine tolle Gruppe, mit einem guten Zusammenhalt. Ich denke wir alle haben acht schöne Tage verbracht und viel Spaß gehabt.
Patrick Keipert (Jugendvertreter im Presbyterium)