Ökumenischer Kindertag zum Weltgebetstag aus Kamerun
Am Samstag, 6. März, sind 45 Kinder ins Gemeindezentrum Branchweilerhof gekommen, um mit uns nach Kamerun zu fliegen. Schon beim „Acht-stündigen“ Hinflug gab es bei einer Diashow viele Informationen über das Land. Die Stewardessen reichten zur Begrüßung Erdnüsse und Bananenchips, wie es in diesem afrikanischen Land Sitte ist.
Nach der Landung in der Hauptstadt Yaounde haben wir bei einem Anspiel von den Schwierigkeiten der kamerunischen „Hühnerhaushalte„ erfahren: Bis 1996 konnten die Familien in den Dörfern von der Hühnerzucht und vom Verkauf der Hühner gut leben und ihre Kinder in die Schule schicken. Inzwischen gelangt aber immer mehr billiges, tiefgefrorenes Hähnchenfleisch aus Europa auf den kamerunischen Markt und zerstört damit die Lebensgrundlage vieler Familien.
In kleinen Reisegruppen konnten die Kinder danach an verschiedenen Stationen Sachen von und über Kamerun erleben und ausprobieren: Müllfahrzeuge basteln, Papierbatik, Kamerunquiz, afrikanische Spiele, Rasseln basteln, tanzen und trommeln. An einer Station konnten sie testen wie schwer es ist, Lasten auf dem Kopf zu transportieren. Im Erzählzelt gab es afrikanische Märchen und Geschichten zu hören. Zwei Frauen aus Afrika haben mit einer Engelsgeduld einigen Mädchen Zöpfe geflochten.
In der Mittagspause gab es typisches Essen aus Kamerun.
Bevor wir um 16.00 Uhr wieder nach Deutschland „zurückflogen“ haben wir zusammen einen Gottesdienst gefeiert, um Gott für all das Schöne, das uns umgibt und was wir an diesem Tag erlebt haben zu danken und zu loben.
Vielen Dank an alle Mitarbeiter/innen, die als Reiseleiter oder Betreuer der Stationen und in der Küche dafür gesorgt haben, dass dieser Tag so schön gelaufen ist.
Kim Witte